Wochenmarkt Pliezhausen

Nachricht

Sanierung der Friedrichstraße und Arbeiten am Nahwärmenetz ab 13. April – Vollsperrungen erforderlich


Ab dem 13. April beginnen die Bauarbeiten für die Sanierung der Friedrichstraße sowie  die Errichtung des Nahwärmenetzes vom Otwin Brucker Schulzentrum zum Rathaus. Für die Dauer der Maßnahmen wird die Friedrichstraße zwischen der Wilhelmstraße und der Fischerstraße bis in den Spätherbst vollständig gesperrt. Die Zufahrt zum Lehrerparkplatz bleibt für einige Wochen noch weiterhin möglich.

Zusätzlich ist für rund vier Wochen folgende Vollsperrung notwendig:

  • Friedrichstraße unterhalb der Wilhelmstraße bis einschließlich der ebenfalls zu sanierenden Einmündung der Rathausstraße
  • Ebenso betroffen ist die Kreuzung Wilhelmstraße / Friedrichstraße. Der Ortsbus wird umgeleitet; die Haltestellen „Wilhelmstraße“ und „Friedhof Neue Wiesen“ werden in diesem Zeitraum nicht angefahren.
  • Die Rathausstraße bis kurz vor die Auffahrt zum Parkdeck Ortsmitte (von der Friedrichstraße aus gesehen)

Das Parkdeck Ortsmitte bleibt durchgängig nutzbar.

Warum die Kurzparkzone nicht für Langzeitparken geöffnet werden kann

Die Gemeinde ist bestrebt, Entscheidungen transparent zu erläutern. Eine Öffnung der Kurzparkzone in der Ortsmitte für Langzeitparken wurde geprüft, ist jedoch nicht umsetzbar.

Hintergründe:

  • Durch die Sperrung der oberen Friedrichstraße entfallen rund 60 öffentliche Stellplätze, die üblicherweise von Lehrkräften, Schul‑, Hallen‑ und Mediotheksbesuchern sowie Mitarbeitenden und Dienstleistern genutzt werden.
  • Eine Freigabe der Kurzparkzone würde dazu führen, dass viele dieser Langzeitparker – ebenso wie zahlreiche Anwohner – dorthin ausweichen würden.
  • Dies hätte zur Folge, dass die Kurzparkfunktion weitgehend außer Kraft gesetzt würde, was die ohnehin durch Baumaßnahmen belasteten Geschäfte der Ortsmitte zusätzlich beeinträchtigen würde.
  • Eine Öffnung ausschließlich für Anwohner wäre aus Gründen der Gleichbehandlung nicht möglich. Zudem würde es sich auch dabei schon um eine namhafte zweistellige Zahl an Fahrzeugen handeln.

Der Gemeinde ist bewusst, dass die Baumaßnahmen und die damit verbundenen Einschränkungen eine Belastung darstellen. Eine praktikablere Alternative besteht jedoch nicht. Die Kurzparkzone wird weiterhin – mit Augenmaß, aber bei Bedarf konsequent – überwacht. Die Gemeinde bittet um Verständnis und möchte die Maßnahmen zunächst anlaufen lassen. Im weiteren Verlauf wird sorgfältig beobachtet,

  • was gut funktioniert,
  • wo Schwierigkeiten auftreten und
  • wo gegebenenfalls nachgesteuert werden kann.

Sofern Anpassungen möglich sind, werden diese geprüft.

Die Gemeinde bittet darum, trotz Baustelle die Geschäfte und Dienstleister in der Ortsmitte weiterhin zu unterstützen.